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Auersperg
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Auersperg (slowenisch TurjaĹĄki) ist der Name eines Adelsgeschlechts, das sich in Ăsterreich verzweigte und zum Uradel gehĂśrt.cite-ref-1[1] Seine AngehĂśrigen haben als Feldherren, Politiker und Staatsmänner die Geschicke des Kaisertums Ăsterreich beeinflusst und mitbestimmt.
Vor allem im 16. und 17. Jahrhundert spielten sie als Oberkommandierende an der kroatischen Militärgrenze in den TĂźrkenkriegen sowie als FĂśrderer des Protestantismus, der Literatur und der KĂźnste eine bedeutende Rolle. Durch die Erhebung der pankrazischen Linie in den FĂźrstenstand 1653 und den nachfolgenden Erwerb reichsunmittelbarer Herrschaften gehĂśrte diese Linie auch zu den ReichsfĂźrsten des Heiligen RĂśmischen Reichs. Nachkommen des Geschlechts leben heute unter anderem in Ăsterreich, Slowenien, Italien, Deutschland, England, in den USA, Kanada und in Ländern SĂźdamerikas.
Contents
⢠Geschichte
⢠Stammliste
⢠Wappen
⢠Stammwappen
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Quellen
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Herkunft und BesitztĂźmer
Die von Auersperg sollen als ein edelfreies Geschlecht ursprĂźnglich von der Burg Ursberg bei Mindelheim in Schwaben stammen. Es wird angenommen, dass die von Ursperch (Ursberg) eines der Adelsgeschlechter waren, die sich nach der entscheidenden Niederlage der Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahre 955 im Zuge der darauf folgenden bairischen Kolonisation der frei gewordenen Gebiete, wozu auch die Gegenden Krains â ein Teil des heutigen Slowenien â gehĂśrten, niedergelassen haben.
Ihre Stammburg Ursperg, später Auersperg (slowenisch Turjak) errichteten sie in Unterkrain, wo damals ihre ersten GĂźter lagen; sie erstreckten sich vom Grosluper Talkessel (Grosupeljska kotlina) in sĂźdlicher Richtung Ăźber GroĂlassitsch/GroĂlaschitz (Velike LaĹĄÄe) bis nach Reiffnitz (Ribnica). Dem gegenwärtigen Stand der Forschung nach war Engelbertus de Ursperch, der in einem im Jahre 1162 in St. Veit an der Glan in Kärnten ausgestellten Dokument als Zeuge aufscheint, der erste urkundlich erwähnte Auersperg.
Dieses edelfreie Geschlecht erlosch um die Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Nachfolge trat ein Ministerialengeschlecht an, das sich nach der Burg Auersperg nannte und vermutlich auch das Wappen des erloschenen Geschlechtes verliehen bekam.
Stammsitz Burg Auersperg in der Unterkrain
Die Burg Auersperg, die geländebedingt in der Form eines wuchtigen Dreiecks auf dem Plateau eines steil nach Westen abfallenden bewaldeten Hanges erbaut wurde, liegt in Unterkrain in der Gemeinde Velike LaĹĄÄe, etwa 25 km sĂźdĂśstlich von Ljubljana (dt. Laibach), dicht an der StraĂe, die von dort nach KoÄevje (dt. Gottschee) fĂźhrt. Ihr Vorläufer war die Untere Burg Auersperg, auch Altauersperg genannt und stand auf einem etwas tiefer gelegenen Felsvorsprung unterhalb des neuen Gebäudes. Wann die beiden Burgen errichtet wurden, ist urkundlich nicht gesichert. Auf der mächtigen Bastei, dem sogenannten Ochsenturm, im ostwärtigen Teil der oberen Burg ist eine Steinplatte angebracht mit folgender Inschrift:
ANNO DOMINI 1067 IAR IST AURSPERG DURCH HERN CONRAT VON AUERSPERG ANGEFANGEN ZU PAUN NACHMALS DURCH DEN ERTPUDEM IM 1511 IAR ZERSCHVT ABER DURCH MICH TROIAN VON AUERSPERG OBRISTIN ERB CAMRER IN CRAIN UND DER WINDISCHEN MARK IN GRUND ABGEPROCHEN UND VON NEUEN ANGEFANGEN ZU PAUEN IM 1520 IAR
Anno domini 1067 begann Herr Konrad von Auersperg mit der Errichtung von Auersperg. Später durch das Erdbeben im Jahre 1511 zerstÜrt, aber durch mich, Trajan von Auersperg, dem Obersterbkämmerer in Krain und der Windischen Mark, bis zu den Grundmauern abgerissen und im Jahre 1520 von neuen zu bauen begonnen.
Diese obere Burg erscheint urkundlich erstmals im Jahre 1220, als Engelbertus de Owersperch âin castro meo Owersperchâ eine Urkunde ausstellte. Dass es zwei Burgen gab, geht aus der Urkunde aus dem Jahre 1318 hervor, als Kaiser Friedrich III. die BrĂźder Volkard und Herbard von Auersperg mit dem âober hus ze Ursperg und daz nider swaz si da hant gebuwen oder noch buwen wellentâ (das obere Haus zu Auersperg und das untere, das sie da erbauten oder noch bauen wollen) belehnte. Altauersperg, von dem heute noch stellenweise vier Meter hohe Mauern vorhanden sind, wurde seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts nicht mehr bewohnt. Beide Festungen sollen im Zuge der Erbauseinandersetzung zwischen Pilgram II. von Auersperg und seinem Schwager Grafen Otto von Ortenburg 1140 gebrandschatzt worden sein. Ein halbes Jahrhundert später wurden sie von Adolph II. von Auersperg wiedererrichtet. In einer weiteren Fehde, die Adolphs Sohn Otto von Auersperg im Jahre 1200 gegen den Grafen von GĂśrz, den Grafen von Ortenburg und den Patriarchen von Aquileja gefĂźhrt haben soll, wurden die Festungen abermals zerstĂśrt. Im Jahre 1270 verkauften die BrĂźder Peter und Wolfgang von Auersperg die instand gesetzten Burgen an ihre Vettern. Diese wiederum verkauften sie an Balthasar von Auersperg, den Kanzler des Patriarchen von Aquileja. Obwohl Balthasar ein unehelicher Sohn, vermutlich Herward von Auerspergs war, genoss er auch innerhalb der Familie ein hohes Ansehen.
Auersperg wurde im September 1943 im Verlauf von mehrtägigen Kampfhandlungen zwischen den Partisanen und den WeiĂgardisten (Domobranci) vom heftigen Artillerie- und MĂśrserbeschuss samt Inventar in Schutt und Asche gelegt. Den älteren Teil des umfangreichen Familienarchivs der Auerspergs haben die damaligen Besitzer schon zuvor nach Udine, auf den dortigen Familiensitz, verbracht. Andere spärliche Reste werden heute im Archiv Sloweniens in Ljubljana aufbewahrt. Erst im Jahre 1962 begann man mit der Konservierung und Restaurierung der zertrĂźmmerten Burg. Das Gebäude gilt heute als Kulturdenkmal Sloweniens. Es ist soweit wiederhergestellt, dass es wieder besichtigt werden kann.
Weiterer ehemaliger Besitz in Slowenien, Ăsterreich sowie BĂśhmen und Mähren
Im ehemaligen Herzogtum Krain besaĂen die von Auersperg folgende Herrschaften.
Slowenien: (Siehe auch: Liste von Burgen und SchlĂśssern in Slowenien)
⢠Burg Altauersperg (Grad Stari Turjak). Die alte Burg wurde im 16. Jahrhundert aufgelassen (wenige Ruinen heute). Etwas hÜher am gleichen Hang entstand die spätere noch heute erhaltene Burg:
⢠Burg Auersperg (Grad Turjak)
⢠Burg von Bled (auch: Burg Veldes)
⢠Brinje â Seittenhoff
⢠ÄuĹĄperk â Zobelsberg
⢠Falkenberg
⢠Slovenj Gradec â Grätz
⢠Schloss Gradac â Gretz
⢠Hmeljnik â Hopfenbach
⢠Kislkamen â Kieselstein, in Kranj
⢠Kostanjevica na Krki â Landstrass
⢠LoĹž â Laas
⢠Schloss Mokritzcite-ref-2[2]
⢠Na Kalcu â Steinperg/Stemberg
⢠Postojna â Adelsberg
⢠Radeljca â Radelstein
⢠Ribnica â Reifnitz
⢠SoteĹĄka â AinĂśd
⢠Sv. Jakob ob Savi â Sankt Jakob an der Save
⢠Šrajbarski turn â Thurn am Hart
⢠Šumberk â SchĂśnberg
⢠ViĹĄnja Gora â Weichselberg
⢠Windenau bei Marburg
⢠ŽuĹžemberk â Seisenberg
⢠NamrĹĄelj â Jagdschloss Hammerstill unterhalb von Turjak
Ăsterreich:
⢠Burg Wels (1653â1865)
⢠Palais Auersperg (1777â1953)
⢠Schloss Dornau
⢠Schloss Ebenporthen
⢠Schloss Ernegg (seit 1656 bis heute)
⢠Schloss Kirchberg am Walde (Steiermark) (1670â1802)
⢠Schloss Lichtenwald, als erbliche Pacht des FĂźrsterzbistum Salzburg gepachtet gewesen 1675â1688 und 1725â1769 im Besitz der Familie Auersperg, dazwischen im Besitz der Familie DraĹĄkoviÄ 1688â1725 und nach 1769 im Besitz der Familie KegleviÄ.cite-ref-3[3]
⢠Schloss Losensteinleithen (1692â1954)
⢠Schloss Sprechenstein (Sßdtirol, seit 1775 bis heute) mit Burg Trautson, Tirol
⢠Schloss Wald, Pyhra (seit 1930 bis heute)
⢠Schloss WeitwÜrth (seit 1863 bis heute)
BÜhmen und Mähren:
⢠Herrschaften Nassaberg, Setsch und Schleb (1737 von Fßrst Johann Adam von Auersperg durch Heirat vereinigt)
⢠Schloss VlaĹĄim (19. Jh. â 1945)
Gegenwärtiger Besitz
Gegenwärtig befinden sich die folgenden SchlÜsser noch im Besitz des Hauses Auersperg:
Stammlinie und Namensträger
Prankrazische und volkardische Hauptlinien
Eine erste Teilung des Geschlechts fand durch die BrĂźder Volkhard (* 1401; â 1461) und Engelhard I. (* 1404; â 1466) statt, wobei die Nachfahren des ersteren 1604 ausstarben. Engelhard I. hatte wiederum zwei SĂśhne namens Pankraz II. (* 1441; â 1496) und Volkard VIII. (* 1443; â 1508), die zwei weitere Hauptlinien begrĂźndeten.
Die BrĂźder Herward XII. (* 1574; â 1618) und Dietrich II. (* 1578; â 1634) aus der Pankrazischen Linie grĂźndeten zwei Zweige, die beide 1630 in den Grafenstand erhoben wurden. Ihr entfernter Cousin Wolfgang Siegmund (* 1543; â 1598) aus der Volkhardischen Linie setzte diese im Freiherrenstand fort, sie erlangte Ende des 17. Jahrhunderts ebenfalls den Grafenstand und erlosch im Mannesstamm mit Ferdinand (* 1906; â 1944) auf Schloss Ernegg.
Der ältere pankrazische Zweig blieb im Grafenstand und war bis 1945 in Krain auf der Burg Auersperg ansässig, der jĂźngere teilte sich mehrfach auf; zu ihm gehĂśrte Johann Weikhard von Auersperg, der 1653 von Kaiser Ferdinand III. in den ReichsfĂźrstenstand erhoben wurde. 1654 belehnte der Kaiser ihn in seiner Eigenschaft als KĂśnig von BĂśhmen auch mit dem schlesischen Herzogtum MĂźnsterberg sowie der Stadt Frankenstein. 1651 wurde die Grafschaft Tengen an die Auersperg verpfändet, die sie 1653 als Lehen erhielten. Im folgenden Jahr wurde sie gefĂźrstete Grafschaft und ihretwegen besaĂen die FĂźrsten von Auersperg eine Virilstimme im FĂźrstenrat des Reichstags sowie Sitz und Stimmrecht beim Ăsterreichischen Reichskreis.cite-ref-4[4] Die ca. 70 km² groĂe Grafschaft wurde 1806 im Zusammenhang mit der Bildung des Rheinbunds badischer Souveränität untergeordnet und 1811 an das GroĂherzogtum Baden verkauft.cite-ref-5[5] Die Auersperg gehĂśrten deshalb nach 1823 zu den Standesherren.
Heinrich Josef von Auersperg, 4. FĂźrst von Auersperg und Herzog von MĂźnsterberg, diente unter Karl VI. bis 1738 als Oberhofmarschall, anschlieĂend bis 1765 als Oberstallmeister und Oberkämmerer am Hofe Maria Theresias und wurde ein enger Freund Kaiser Franz Stephans. Er heiratete 1719 Marie Dominika von und zu Liechtenstein (* 1698; â 1724) und 1726 Maria Franziska Antonia von Trautson.
Sein ältester Sohn aus erster Ehe, Karl Josef Anton von Auersperg (* 1720; â 1800), 5. FĂźrst, heiratete 1744 Maria Josepha Rosalia Gräfin von Trautson (* 1724; â 1792), die ältere Tochter von Johann Wilhelm 2. FĂźrst von Trautson, Graf zu Falkenstein (* 1700; â 1775), mit dem dieses Geschlecht erlosch. Der aus ihrer Ehe stammende jĂźngere Sohn, Prinz Karl (* 1750; â 1822), wurde nach dem Tod seines GroĂvaters zum Haupterben des Trautson'schen VermĂśgens und nahm den Namen Auersperg-Trautson an. Es kam zu einem Erbstreit mit dem FĂźrsten Johann Nepomuk Friedrich von Lamberg, der ebenfalls mit einer Tochter des zweiten FĂźrsten Trautson verheiratet war. In Folge des Streits wurde die Herrschaft Falkenstein in NiederĂśsterreich 1799 verkauftcite-ref-6[6]. Da Prinz Karl kinderlos geblieben war, ging das Ăźbrige Trautson-Erbe an die Nachkommen seines älteren Bruders Wilhelm von Auersperg (1749â1822), des 6. FĂźrsten von Auersperg, Ăźber. Die vormals Trautson'schen Besitzungen Schloss Goldegg in NiederĂśsterreich und die Tiroler Burgen Sprechenstein und Trautson gehĂśren bis heute den Auersperg-Trautson.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg und dem staatsrechtlichen Ăbergang des grĂśĂten Teils Schlesiens 1742 an PreuĂen behielten die Auersperg das Herzogtum MĂźnsterberg, das in eine Standesherrschaft umgewandelt wurde. 1791 veräuĂerte FĂźrst Karl Joseph Anton den Besitz an den preuĂischen KĂśnig Friedrich Wilhelm II.
Karl Auersperg (* 1859; â 1927), der 10. FĂźrst, heiratete Eleonore Gräfin von Breunner-Enckevoirth (* 1864; â 1920). Ihr älterer Sohn Adolf Karl (* 1886; â 1923) setzte die (fĂźrstliche) Hauptlinie fort, der jĂźngere Sohn Karl (* 1895; â 1980) nahm den Namen Prinz von Auersperg-Breunner an und begrĂźndete diesen, ebenfalls bis heute bestehenden Zweig.
Bekannte Namensträger
⢠Adolf von Auersperg (* 1821; â 1885), Ăśsterreichischer Politiker und k.k. Ministerpräsident
⢠Alexander von Auersperg (* 1806; â 1876), Pseudonym Anastasius GrĂźn, Ăśsterreichisch-krainischer Politiker und politischer Dichter
⢠Alfred Auersperg (* 1899; â 1968), Ăśsterreichischer Arzt, Leiter des neurologischen Krankenhaus Maria-Theresien-SchlĂśssel, AngehĂśriger der SS
⢠Andreas von Auersperg (* 1556; â 1593), genannt der âkrainische Achillesâ, Ăśsterreichischer HeerfĂźhrer
⢠Franz Karl Auersperg (* 1935; â 2008), Ăśsterreichischer Politiker
⢠Gottfried Leopold von Auersperg (* 1818; â 1893), Ăśsterreichischer Feldzeugmeister
⢠Herbard VIII. von Auersperg (* 1528; â 1575), Ăśsterreichischer HeerfĂźhrer
⢠Hildegard Johanna von Auersperg (* 1895; â 1981), heiratete 1946 Louis Nathaniel von Rothschild
⢠Johann Adam von Auersperg (* 1721; â 1795), Besitzer des Palais Auersperg in der AuerspergstraĂe Wien-Josefstadt
⢠Johann Baptist von Auersperg (* 1745; â 1816), Generalvikar und Propst
⢠Johann Weikhard, 1. FĂźrst von Auersperg (* 1615; â 1677), Ăśsterreichischer Minister
⢠Johannes Auersperg (* 1934; â 2019), Ăśsterreichischer Kontrabassist und Hochschullehrer
⢠Joseph Franz Anton von Auersperg (* 1734; â 1795), FĂźrstbischof von Passau und Kardinal
⢠Carlos, 8. FĂźrst von Auersperg (* 1814; â 1890), Ăśsterreichischer Politiker und k.k. Ministerpräsident
⢠Karl Joseph Franz von Auersperg (* 1750; â 1822), Ăśsterreichischer Feldmarschall-Leutnantcite-ref-7[7]
⢠Karl Maria, 9. FĂźrst von Auersperg (* 1859; â 1927), Ăśsterreichischer Politiker
⢠Leopold von Auersperg (* 1855; â 1918), Ăśsterreichischer Politiker
⢠Maria Wilhelmina von Auersperg (* 1738; â 1775), angebliche Mätresse des rĂśmisch-deutschen Kaisers Franz I. Stephan
⢠Maximilian von Auersperg (* 1771; â 1850), Ăśsterreichischer General der Kavallerie
⢠Vincenz Karl von Auersperg (* 1812; â 1867), Ăśsterreichischer Hofbeamter und Mitglied des Herrenhauses
Die FĂźrsten von Auersperg
⢠Johann Weikhard von Auersperg, 1. FĂźrst (1615; â 1677)
⢠Johann Ferdinand von Auersperg, 2. FĂźrst (* 1655; â 1705)
⢠Franz Karl von Auersperg, 3. FĂźrst (* 1660; â 1713)
⢠Heinrich Joseph von Auersperg, 4. FĂźrst (* 1697; â 1783)
⢠Karl Joseph Anton von Auersperg, 5. FĂźrst (* 1720; â 1800), bestattet in der Pfarrkirche Maria Laah
⢠Wilhelm von Auersperg, 6. FĂźrst (* 1749; â 1822)
⢠Karl Wilhelm II. von Auersperg, 7. FĂźrst (* 1782; â 1827)
⢠Carlos von Auersperg, 8. FĂźrst (* 1814; â 1890), bestattet im Mausoleum Wolfern-Losensteinleithen
⢠Karl Maria Alexander von Auersperg, 9. FĂźrst (* 1859; â 1927), bestattet im Mausoleum Wolfern-Losensteinleithen
Familienoberhäupter seit 1927:
⢠Karl Adolf Auersperg (* 1915; â 2006), bestattet im Mausoleum Wolfern-Losensteinleithen
⢠Adolf Auersperg (* 1937)
Standeserhebungen
⢠Pankrazische Linie
⢠Reichsfreiherrnstand, Wien, 14. März 1550, mit von und zu Auersperg fßr Herwart von Auersperg
⢠Reichsgrafenstand, Regensburg, 11. September 1630, mit âWohlgeborenâ und Wappenbesserung fĂźr die Vettern Dietrich und Hans Andreas Freiherr von Auersperg
⢠Grafen von Gottschee, Laibach, 9. Juli 1641
⢠ReichsfĂźrstenstand (Primogenitur) mit âHochgeborenâ und âUnser Oheimâ sowie Palatinat, Regensburg, 17./18. September 1653, fĂźr Johann Weikhard Grafen von Auersperg
⢠Belehnung mit dem Herzogtum Mßnsterberg und Frankenstein in Schlesien, Ebersdorf, 30. Juli 1654
⢠Pfandweise Erwerbung der Herrschaft Thengen, Innsbruck, 24. Oktober 1663
⢠Erhebung zur gefßrsteten Grafschaft, Regensburg, 14. März 1664
⢠Oberst-Erblandmarschall in Tirol, 7. September 1780
⢠(ErlĂśschen des Titels Herzog von MĂźnsterberg und Frankenstein mit dem Verkauf des Herzogtums an PreuĂen 1791)
⢠Herzog von Gottschee, Wien, 11. November 1791
⢠ReichsfĂźrstenstand, Wien, 21. Dezember 1791, Ausdehnung mit âHochgeborenâ auf die gesamte Nachkommenschaft mit dem Prädikat âDurchlauchtâ. Die Nachgeborenen fĂźhren den Namen Prinz bzw. Prinzessin von Auersperg (Durchlaucht).
⢠Volkhardische Linie
⢠Reichsfreiherrnstand, Laxenburg, 23. Juli 1573 fßr Siegmund v. A.
⢠Reichsgrafenstand mit âHoch- und Wohlgeborenâ und Wappenbesserung mit dem der erloschenen Freiherren Sesima von Austj, Wien, 15. Juli 1673, fĂźr Karl Freiherrn v. A.
Eintrag in der Ständischen Adelsmatrikel von Krain von 1824
âAuersperg, von, itzt FĂźrsten und Grafen; Herr Georg Landeshauptmann in Krain, 1425 laut von Perizhoffischen Verzeichnisses, ohne Indicirung. Herr Octavian, dann Christoph und Andreas von Auersperg, im von Perizhoffischen Verzeichnis unter dem Jahre 1507, ohne Nachweisung. Herr Hanns und Dietrich von Auersperg sitzen im Landtage im Jahre 1566, Prot: No 1, Fol: 254. Herr Weikhard Freiherr von Auersperg, Landeshauptmann in Krain 1576, Prot: No 2, Fol: 197. FĂźrsten Karl Joseph, Herzog zu Gottschee, wird unter 25. Juni 1792 Ăźber sein Ansuchen als gefĂźrsteten Herzoge, fĂźr sich und seine Nachfolger im gedachten Herzogthume Gottschee, bey landtäglichen Versammlungen, wenn derselbe oder seine Nachfolger diesen persĂśnlichen beywohnen, ein besonderer Sitz, und das Vorrecht der ersten Stimme, gleich nach dem Herrn FĂźrst-Erzbischofe von Laibach und den Herren Verordneten, mithin vor allâ anderen FĂźrsten, Grafen, Freyherren und Rittern, eingeräumt. Fasc: Landmannsbriefe Litt: A, No 10. Auersperger, Hanns, kommt im landschaftlichen Wappenbriefe von 1463 vor.â
Stammliste
⢠Heinrich Joseph, 4. FĂźrst (* 1697; â 1783) â Maria Dominika Prinzessin von Liechtenstein (* 1698; â 1724) â Maria Franziska Trautson (* 1708; â 1761)
⢠Maria Josefa (* 1746; â 1756)
⢠Heinrich (* 1748; â 1750)
⢠Wilhelm, 6. FĂźrst (* 1749; â 1822) â Leopoldine Franziska Gräfin von Waldstein zu Wartenberg (* 1761; â 1846)
⢠Maria Josepha (* 1777; â 1811)
⢠Henriette (* 1778; â 1787)
⢠Maria Sophie Regine (* 1780; â 1865) â Josef Graf Chotek von Chotkow und Wognin (* 1776; â 1809)
⢠Karl Wilhelm, 7. FĂźrst (* 1782; â 1827) â Aglae Prinzessin zu Windisch-Graetz (* 1788; â 1805); â Friederike Freiin von Lenthe (* 1791; â 1860)
⢠II) Aglae (* 1812; â 1899) â Christian Freiherr Kotz von Dobr (* 1806; â 1883)
⢠II) Wilhelmine (* 1813; â 1886) â Hermann Reichsgraf von Nostitz-Rieneck (* 1812; â 1895)
⢠II) Karl Wilhelm, 8. FĂźrst (* 1814; â 1890) â Ernestine Prinzessin Festetics (* 1831; â 1901)
⢠II) Alexander (* 1818; â 1866) â Sarolta SzĂĄpĂĄry de Muraszombat und SzĂŠchysziget (* 1831; â 1873)
⢠Anna (* 1852; â 1915) â Rhaban Joseph Graf von Westphalen zu FĂźrstenberg (* 1848; â 1887)
⢠Wilhelm (* 1854; â 1876 im Duell mit Leopold Kolowrat-Krakowsky)
⢠Friederike (* 1858; â 1871)
⢠II) Leopoldine (* 1820; â 1821)
⢠II) Adolf (* 1821; â 1885) â Aloysia Freiin von Mladota von Solopisk (* 1820; â 1849)
⢠Karl von Auersperg, 9. FĂźrst (* 1859; â 1927) â Eleonore Maria Gräfin von Breunner-Enkevoirth (* 1864; â 1920)
⢠Adolf Karl (* 1886; â 1923) â Gabrielle Gräfin von Clam-Gallas (* 1890; â 1979)
⢠Karl Adolf, 10. FĂźrst (* 1915; â 2006) â Theresia Gräfin BatthyĂĄny von Nemet-Ujvar (* 1914; â 1959); â Feodora Gräfin von Solms-Baruth (* 1920; â 2006)
⢠I) Adolf Karl, 11. FĂźrst (* 1937) â Maria de Las Mercedes Tournier (* 1941)
⢠Carl Adolf â Annabella Lina Chimaylov
⢠Margarita
⢠Alexander â Maria Graciela Leyba
⢠Maria Ximena
⢠Maria Magdalena
⢠Alejandro Maria â Soledad Decombe Machaocite-ref-9[9]
⢠Margarita â Victor Alvarez
⢠Mercedes â Ricardo Ercoli
⢠Andreas â Maria Serena Pintos Pizzichillo
⢠Francisco
⢠I) Ferdinand (* 1939) â Liliana Faget-Llovet
⢠Fernanda
⢠Johanna
⢠Ferdinand
⢠Isabel
⢠Caroline
⢠I) Gabrielle (* 1941) â JosĂŠ Enrique Faget-Llovet
⢠I) Johanna (* 1942) â German Mailhos (* 1933; â 2005)
⢠II) Karoline (* 1962) â Christoph Preiser (* 1959)
⢠Agathe (* 1916; â 1983) â Johann Georg von Radey (* 1908; â 1944)
⢠Maria (* 1917; â 2010) â Engelbert Kainz (* 1905; â 1993)
⢠Eleonore (* 1919; â 1983) â Wolfgang Graf von Stillfried-Mettich (* 1905; â 1983)
⢠Christiane (* 1920; â 2008) â Anton SzĂŠchenyi von Sarvar-FelsĂśvidĂŠk
⢠Franz (* 1923; â 2004) â Theodora zur Lippe-WeiĂenfeld (* 1924)
⢠Egmont â Maria Beatrice Lucchesi Palli
⢠Teresa
⢠Valerie
⢠Georg
⢠Bernadette
⢠Andreas â Julia Griffith
⢠Lukas
⢠Stephanie
⢠Katharina
⢠Nicola
⢠Christiane â Alexander Friedrich von Tinti
⢠Aglae â Robert RatzenbĂśck
⢠Philipp â Henriette von Kielmansegg
⢠Ferdinand
⢠Leopold
⢠Camilla
⢠Agathe (* 1888; â 1973) â Alexander FĂźrst von SchĂśnburg-Hartenstein (* 1888; â 1956)
⢠Johanna (* 1890; â 1967) â Rudolf Graf von Meran (* 1872; â 1959)
⢠Eleonore (* 1892; â 1967) â Erwin Wallner (* 1879; â 1945)
⢠Karl von Auersperg-Breunner (* 1895; â 1980) â 1927 Maria Henriette Gräfin von Meran (* 1904; â 2000)
⢠Karl Franz von Auersperg-Breunner (* 1930; â 2024) â Friederike von Starhemberg
⢠Alexander Auersperg-Breunner â Elisabeth Anna Flick (* 1974)
⢠(5 Kinder)
⢠Heinrich von Auersperg-Breunner (* 1931) â 1959 Elisabeth Mathilde Erzherzogin von Ăsterreich (* 1935; â 1998)
⢠Maximilian von Auersperg-Breunner (* 1964; â 1990)
⢠Johanna (* 1860; â 1922) â Alain FĂźrst von Rohan (* 1853; â 1914)
⢠Ernestine (* 1862; â 1935)
⢠Aglae (* 1868; â 1919) â Ferdinand Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau (* 1866; â 1916)
⢠Franz (* 1869; â 1918) â Florence Hazard (* 1882; â 1960)
⢠Karl (* 1783; â 1847) â Augusta Freiin von Lenthe (* 1790; â 1873)
⢠Sophie (* 1811; â 1901) â Ernest Prince d'Arenberg (* 1777; â 1857)
⢠Aloysia (* 1812; â 1891) â Adam FĂźrst von Starhemberg (* 1785; â 1860)
⢠Roman Karl (* 1813; â 1869)cite-ref-10[10]
⢠Henriette (* 1815; â 1901) â Ludwig FĂźrst zu Hohenlohe-Bartenstein und Jagstberg (* 1802; â 1850)
⢠Friederike (* 1820; â 1902)
⢠Ernestine (* 1822; â 1908)
⢠Marie (* 1827; â 1888)
⢠Maria Theresia (* 1784; â 1819)
⢠Vincenz (* 1790; â 1812) â Marie Prinzessin von Lobkowicz (* 1793; â 1863)
⢠Vincenz Karl (* 1812; â 1867) â Wilhelmine Gräfin von Colloredo-Mannsfeld (* 1826; â 1898)
⢠Karl (* 1851; â 1853)
⢠Gabriele (* 1855; â 1933) â Alfred FĂźrst zu Windisch-Graetz (* 1851; â 1927)
⢠Franz Joseph (* 1856; â 1938) â Wilhelmine Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau (* 1857; â 1909)
⢠Christinae (* 1878; â 1945) â Klemens Prinz von CroĂż (* 1873; â 1926)
⢠Marie (* 1880; â 1960) â Karl Graf von und zu Trauttmansdorff-Weinsberg (* 1872; â 1951)
⢠Vincenz (* 1880; â 1919)
⢠Charlotte (* 1885; â 1907)
⢠Ferdinand (* 1887; â 1942)
⢠Engelbert (* 1859; â 1942) â Gabriele Prinzessin zu Hohenlohe-Langenburg (* 1862; â 1948)
⢠Wilhelmine (* 1884; â 1919) â Joseph Graf von Arco-Zinneberg (* 1881; â 1924)
⢠Herwart (* 1885; â 1918)
⢠Ludwig (* 1887; â 1915)
⢠Karl (* 1892; â 1944) â Klementine Gräfin Mikes de Zabola (* 1897; â 1984)
⢠Wolf (* 1919; â 1942)
⢠Wilhelmine
⢠Margarethe
⢠Eduard (* 1863; â 1956)cite-ref-11[11] â Maria Theresia Prinzessin von SchĂśnburg-Hartenstein (* 1861; â 1945)
⢠Karoline (* 1886; â 1960)cite-ref-12[12]
⢠Franz Josef (* 1954) â Maria Constanza Erzherzogin von Ăsterreich (* 1957)
⢠Anna Marie (* 1997)
⢠Alexandra (* 1998)
⢠Ladislaya (* 1999)
⢠Eleonora (* 2002)
⢠Gobert (* 1956) â Ladislaja Gräfin Hoyos (* 1957)
⢠Johannes Nepomuk (* 1985) â Maria-FĂĄtima Gräfin Czernin von und zu Chudenitz (* 1992)
⢠Zdenka (* 1956; â 2009) â Ferdinand Graf von Orsini-Rosenberg (* 1953)
⢠Eduard (* 1893; â 1948)cite-ref-18[18] â Sophie Gräfin von Clam-Gallas (* 1900; â 1980)cite-ref-19[19]
⢠Marie-Sophie (* 1922; â 2015) â Hubert Freiherr von Doblhoff-Dier (* 1926)
⢠Herwald Franz (* 1926) â Maria Takach de Duka (* 1930; â 2021)cite-ref-20[20]
⢠Herwald Eduard (* 1952)
⢠Wilhelmine (* 1894; â 1986) â Franz Graf von Meran (* 1891; â 1983)
⢠Alois (* 1897; â 1984)cite-ref-21[21] â Henriette Larisch von Moennich (* 1903; â 1994)cite-ref-22[22]
⢠Henriette (* 1933) â Arndt von Bohlen und Halbach (* 1938; â 1986)
⢠Alfred (* 1936; â 1992) â Martha Sharp Crawford (* 1932; â 2008) â Hannelore Auer (* 1942; â 2023) â Beatrice Kyd von Rebenburg (* 1950)
⢠I) Annie-Laurie (* 1958) â Franz Kneissel (* 1956)
⢠I) Alexander-Georg (* 1959) â Nancy Louise Weinberg (* 1959)
⢠Anna Sharp (* 1995)
⢠Alfred (* 2000)
⢠III) Cecile (* 1980)
⢠Luitpold (* 1937; â 1985) â Lilian Susy Feltes (* 1938; â 1986)
⢠Andreas (* 1962) â Marlene Beatrix Ruiz
⢠Stephanie (* 1988)
⢠Christopher (* 1990)
⢠Alfred (* 1899; â 1964) â Martha Matz Gräfin von Spiegelfeld (* 1889; â 1970) â Ingeborg von Hardt (* 1913; â 1996)
⢠Christinae (* 1866; â 1962) â Hugo Prinz zu Windisch-Graetz (* 1854; â 1920)
⢠Karl (* 1750; â 1822)
⢠Maria Franziska de Paula (* 1752; â 1791)
⢠Maria Christina (* 1754; â 1791)
⢠Joseph (* 1756; â 1758)
⢠Johann (* 1758; â 1759)
⢠Anton (* 1759; â 1767)
⢠Maria Aloysia (* 1762; â 1825)
⢠Vicenz (* 1763; â 1833) â 1805 Maria Aloisia Gräfin von Clam und Gallas (* 1774; â 1831)
⢠Vinzenz Christian (* 1813; â 1880)
⢠Mathilde (* 1806; â 1810)
⢠Aloisia (* 1807; â 1810)
⢠Karoline Johanna Marie (* 1809; â 1900) â 1836 Landgraf Johann zu FĂźrstenberg (* 1802; â 1879)
⢠Mathilde (* 1811; â 1888)
⢠Maria Elisabeth (* 1758; â 1758)
⢠I) Johann Adam Joseph (* 1721; â 1795) â Maria Wilhelmina Josepha von Neipperg (* 1738; â 1775)
⢠I) Maria Theresia (* 1722; â 1732)
⢠II) Maria Antonia (* 1739; â 1816) â Gundacker Thomas Graf von Wurmbrand-Stuppach (* 1735; â 1791)
⢠II) Franz Xaver (* 1749; â 1808) â Maria Elisabeth von Kaunitz (* 1777; â 1838)
⢠Franz Xaver (* 1804; â 1873) â Maria Theresia von Scheibler (* 1814; â 1879)
⢠Helene (* 1836; â 1897) â Ludwig Anton Benjamin Maria de Rohan-GuĂŠmĂŠnĂŠ (* 1833; â 1891)
⢠Eugenie (* 1838; â 1925) â Gisbert-Egon Prinz von FĂźrstenberg (* 1836; â 1908)
Wappen
Von den zahlreichen Wappenvarianten werden an dieser Stelle nur die gebräuchlichsten aufgefßhrt.
Stammwappen
Gräfliches Wappen
Pankrazischen Linie (1630)
Blasonierung: Gevierter Schild mit Herzstelle. Auf der Herzstelle im silbernen Schild ein goldgekrĂśnter roter LĂśwe (Gottschee). In den Feldern 1 und 4 in Rot ein auf grĂźnem Boden einwärtsschreitender goldener Stier (Auersochs) mit goldenem Nasenring, in den Feldern 2 und 3 in Gold ein einwärtssehender, goldgekrĂśnter schwarzer Adler mit goldenen Fängen auf silberner Bank stehend (SchĂśnberg). Auf dem Schild drei gekrĂśnte Spangenhelme mit Decken und Helmzier. Mitte: schwarzweiĂe Decken mit goldgekrĂśntem Doppeladler auf der Bank; rechts: rotgoldene Decken mit Stier wachsend; links: rotsilberne Decken mit LĂśwe wachsend.
Volkhardische Linie (1673)
Blasonierung: Gevierter Schild mit Herzstelle. Auf der Herzstelle in Gold eine sechsblättrige blaue Rose (â Freiherren Sesima v. Austj); in den Feldern 1 und 4 ein auf grĂźnem Dreiberg einwärtsschreitender schwarzbewehrter goldener Stier (Auerochs) mit eisernem Nasenring; in den Feldern 2 und 3 in Gold ein einwärtssehender, goldgekrĂśnter schwarzer Adler mit schwarzen Fängen auf schwarzer Bank stehend (SchĂśnberg). Auf dem Schild drei gekrĂśnte BĂźgelhelme. Mitte: rotsilberne Decken mit Adler, rechts: rotgoldene Decken mit Stier wachsend; links: schwarzsilberne Decken mit blauer Rose zwischen einem von Silber und Schwarz, und einem von Gold und Rot geteilten BĂźffelhorn (â Freiherren Sesima v. Austj).
FĂźrstliches Wappen
Blasonierung: Gespaltener und zweimal geteilter Schild mit Herzstelle: Auf der Herzstelle in Silber ein gekrĂśnter, roter LĂśwe (Gottschee). Feld 1 gespalten: in von Gold und Silber gespaltenem Feld ein von Schwarz und Rot gespaltener Adler mit einem steigenden, silbernem Halbmond auf der Brust; in Rot ein silberner LĂśwe. Feld 2 geteilt von Rot und Gold mit geflutetem blauen Balken, in Rot ein schreitender, gekrĂśnter silberner LĂśwe, in Gold ein schwarzer Adler. Felder 3 und 6 in Rot ein auf grĂźnem Boden einwärts schreitender goldener Auerochse mit Nasenring. Felder 4 und 5 in Gold ein einwärtssehender, goldgekrĂśnter schwarzer Adler mit schwarzen Fängen auf schwarzer Bank stehend (SchĂśnberg). Den Schild umschlieĂt ein purpurner, innen mit Hermelin besetzter Wappenmantel mit FĂźrstenhut.
Siehe auch
Literatur
Quellen
⢠Genealogisches Handbuch des Adels. Band 1, 1951; Band 10, 1955; Band 14, 1956; Band 25, 1961; Band 47, 1970; Band 50, 1971; Band 53, (= Adelslexikon) 1972; Band 114, 1997; Band 149, 2011.
⢠Branko Reisp: Turjak [Die Burg Auersperg]. In: Kulturni in naravni spomeniki Slovenije (= Kultur- und Naturdenkmäler in Slowenien). Heft 94, Ljubljana 1979.
⢠Majda Smole: GraĹĄÄine na nekdanjem Kranjskem (= Herrschaften und GĂźlten im einstigen Krain). Ljubljana 1982.
⢠Polona Ĺ ega: Turjak skozi Äas (Die Burg Auersperg im Laufe der Zeit), Ljubljana 1988, ISBN 86-900991-1-5.
⢠Johann Weichard von Valvasor: Die Ehre dess Hertzogthums Crain. Dritter Teil, Laybach â NĂźrnberg 1689, Nachdruck Heppenheim 1971.
Lexikalische Werke
⢠Gustav Adolf Metnitz: Auersperg, von und zu. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 1. Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 435â436 (deutsche-biographie.de).
⢠Walter Kleindel, Hans Veigl (Bearb.): Das groĂe Buch der Ăsterreicher.
⢠Slovenski biografski leksikon (Slowenisches biographisches Lexikon), Band 1, Reprint, Nendeln / Liechtenstein 1976.
⢠Eduard Castle (Hrsg.): Anastasius GrĂźn: Werke. Deutsches Verlagshaus Bong & Co. 5 Bände (einschlieĂlich âVolkslieder in Krainâ).
⢠Gothaischer Hofkalender, fĂźrstliche Häuser. 1766â1942.
⢠Almanach de Gotha. 1766â1944.
⢠Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser. 1826â1942.
Weitere Literatur zu den Auersperg
⢠Nikola AndriÄ: Hrvatske narodne pjesme (Kroatische Volkslieder) V. Zagreb 1909, S. 239 ff.
⢠Graf von Alexander Anton Auersperg (Anastasius Grßn). In: Stefan Hock (Hrsg.): Politische Reden u. Schriften (= Schriften des Literarischen Vereins in Wien). Band V., Verlag des Literarischen Vereins, Carl Fromme, Wien 1906 (archive.org).
⢠Heinrich Costa: Reiseerinnerungen aus Krain. Laibach 1848, S. 123 ff.
⢠Alfons Dopsch: Ein Verzeichnis des Besitzes der HerzÜge von Kärnten in Krain und der Mark (von 1311), Mitthl. d. Instituts f. Üsterreichische Geschichtskunde, BB II., Innsbruck 1901, S. 461.
⢠Bogo Grafenauer: KmeÄki upori na Slovenskem (Bauernaufstände in Slowenien), Ljubljana 1962, S. 121.
⢠Josip Gruden: Kosovega âGradivaâ tretja knjiga (Kos` âMaterialâ drittes Buch), Cas 5, 1911, S. 416 ff.
⢠Heinrich Georg Hoff: Hist.- statistisch-topograph. Gemälde vom Herzogtum Krain, II. Laibach 1808, S. 138 ff.
⢠Gorg Frhr. v. Khisl: Herbardi Auersperg Baronis rerum Domi militiaeque Praeclare gestarum etc. (Biographie des Herwart VIII. Freiherrn v. Auersperg). Laibach 1575; deutsche Ăbersetzung von Hans Krazenpacher, Laibach 1576.
⢠KidriÄ, Vraz in GrĂźn (Vraz und Anastasius GrĂźn), ÄZN (Äasopis za zgodovino in narodopisje â Zeitung fĂźr Geschichte und Ethnographie), 1910, S. 205â222, 320â321, 355, 368.
⢠KidriÄ, Anastasius GrĂźn in MatevĹž Ravnikar-PozenÄan (A.G. und MatevĹž / Matthias Ravnikar), Veda 1911, S. 68â69.
⢠Vinzenz Fereri Klun: Beiträge zur Topographie und Statistik von Krain, Mittheilungen des historischen Vereins fßr Krain 10, 1855, S. 27 f.
⢠Franz Komatar: Das SchloĂarchiv in Auersperg, in: MMVK 18 (1905), S. 108â187, 19 (1906), S. 37â58, 99â140, 20 (1907), S. 161â245; in: Carniola NF 1 (1910), S. 20â34, 118â135, 226â243.
⢠Ivan Komelj: SrednjeveĹĄka grajska arhitektura na Dolenjskem, Zbornik za umetnostno zgodovino (Mittelalterliche Burgenarchitektur in Unterkrain â Sammelband fĂźr Kunstgeschichte), n. v. 1, 1951, S. 37 ff.
⢠Franc Kos: Gradivo za zgodovino Slovencev v srednjem veku (Literatur zur Geschichte der Slowenen im Mittelalter), III., Ljubljana 1911, S. XVI f.
⢠Franc Kos: O najstareĹĄjih TurjaÄanih (Ăber die ältesten Auersperg), Carniloa, n. v. 3, 1912, S. 93 f.
⢠Franc Kos: Gradivo za zgodovino Slovencev v srednjem veku IV., (Material zur Geschichte der Slowenen im Mittelalter), Ljubljana 1920, S. XXXIV, 224, 297, 313, 379.
⢠Franc Kos: Gradivo za zgodovino Slovencev v srednjem veku V. Ljubljana 1928, S. 164, 202 f.
⢠Milko Kos: Zgodovina Slovencev od naselitve do petnajstega stoletja (Geschichte der Slowenen von der Besiedlung bis zum 15. Jhrh.), Ljubljana 1955, S. 259 f., 286, 300.
⢠Grozdana Kozak: Ladislav Benesch, Ljubljana 1963.
⢠Friedrich Lanjus: Die blĂźhenden Geschlechter des Ăśsterr. Uradels, in: Jhrb. der Vereinigung kath. Edelleute in Ăsterr. 1931, S. 87â94.
⢠Lokar: Anastasius GrĂźns Briefe an PreĹĄeren und Bleiweis, Carniola 1908, S. 197â210.
⢠Janez LonÄar: Bleiweis in njegova doba (Dr. B. und seine Zeit), ZMS (Zbornik slovenske matice â Sammelband slowenischer Fundus), 1909, S. 151, 172, 188
⢠BoŞo Otorepec: Iz zgodovine turjaťkega gradu (Aus der Geschichte der Burg Auersperg), Kronika 21, 1973 S. 147 ff.
⢠Stanko Petelin: Preťernova brigada (Die Brigade Preťeren), Nova Gorica 1967 (KnjiŞnica NOV in POS, 11), S. 90 ff.
⢠Stanko Petelin: Padec turjaĹĄkega gradu, NaĹĄa obramba 2 (Fall der Burg Auersperg â Unsere Verteidigung), 1970, St. 8/9, S. 6 ff.
⢠Kazimir PetriÄ: Auersperg. In: Der Adel im Hzgt. Krain, 6 Bd., Ljubljana 1970.
⢠Miha Preinfalk: Auersperg. Geschichte einer europäischen Familie. Graz/Stuttgart 2006.
⢠Miha Preinfalk: Bizjak, MatjaĹž: TurjaĹĄka knjiga listin I. Listine zasebnih arhivov kranjske grofovske in kneĹžje linije TurjaĹĄkih (Auerspergov) 1 (1218â1400). ZaloĹžba ZRC, Ljubljana 2008.
⢠Prijatelj, Kersnik I., S. 64
⢠Peter von Radics: Die Auersperge in Krain, Blätter aus Krain 5, 1861, S. 71 f., 74 ff., 78 f., 82 f.,
⢠Peter von Radics: Herbard VIII. Freiherr zu Auersperg (1528â1575) ein krainischer Held und Staatsmann, Wien 1862.
⢠Branko Reisp: Turjak (Die Burg Auersperg), Kulturni in naravni spomeniki Slovenije (Kultur- und Naturdenkmäler in Slowenien), Heft 94, Ljubljana 1979.
⢠Franz Xaver Richter: Die Krainischen Aursperge, in: Archiv fßr Geographie, Historie, Staats- und Kriegskunst (Wien), 12, 1821, S. 157 ff., 161 ff., 181 ff., 205 ff., 221 ff.
⢠Franz Xaver Richter: Die Fßrsten und Grafen von Aursperge, in: Neues Archiv fßr Geschichte, Staatenkunde, Literatur und Kunst (Wien) 2 (21), 1830, S. 597 ff., 618 ff., 630 ff., 637 ff., 649 ff., 656 ff., 665 ff., 674 ff., 688 ff., 696 ff., 706 ff., 712 ff., 720 ff., 743 ff., 777 ff., 784 ff., 792 ff., 707 (807 !) ff. 715 (815 !) ff., 821 ff.
⢠Majda Smole: GraĹĄÄine na nekdanjem Kranjskem (Herrschaften und GĂźlten im einstigen Krain), Ljubljana 1982.
⢠Polona Ĺ ega: Turjak skozi Äas (Die Burg Auersperg im Laufe der Zeit), Ljubljana 1988, ISBN 86-900991-1-5.
⢠Johann Ludwig SchÜnleben: Genealogia illustrissimae familiae principum, comitum et baronum ab Auersperg, Labaci 1681.
⢠Franz Schumi: Urkunden- und Regestenbuch des Herzogthums Krain, II. Laibach 1884 u. 1887, S. 209 f., 225, 229, 252 f., 292 f.
⢠Nace Schumi: Arhitektura ťestnajstega stoletja na Slovenskem (Architektur des 16. Jahrhunderts in Slowenien), Ljubljana 1966, S. 32.
⢠France Stele: Gotsko stensko slikarstvo (Gotische Wandmalerei), Ljubljana 1972 (Ars Sloveniae), S. XXIV, CXVI f.
⢠Rezka Traven: Ljubljana ViÄ-Rudnik, Vodnik po partizanskih poteh (Auf den Routen der Partisanen, FĂźhrer), Ljubljana 1978, S. 67.
⢠Johann Weichard von Valvasor: Die Ehre des Herzogtums Krain, Dritter Teil, Laybach â NĂźrnberg 1689, Nachdruck Heppenheim 1971.
⢠Wendel, Aus drei Kulturen, S. 201â209.
⢠Johann Baptist Witting: Auersperg. In: J. Siebmacherâs groĂes Wappenbuch, Band 28, Aus Band IV, 7. Abteilung, Neustadt a. d. Aisch 1979.
⢠Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon d. Kaiserthums Ăsterreich, Bd. 1, Wien 1856.
⢠Marijan Zadnikar: Romanska arhitektura na Slovenskem (Romanische Architektur in Slowenien), Ljubljana 1959, S. 302 ff.
⢠Martin Zeiller: Auersperg. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Provinciarum Austriacarum. Austria, Styria, Carinthia, Carniolia, Tyrolis ⌠(= Topographia Germaniae. Band 10). 3. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1679, S. 11 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
Commons
: Auersperg
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Auersperg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Eintrag zu Auersperg im Austria-Forum (im AEIOU-Ăsterreich-Lexikon)
⢠Genealogische Stammtafeln (englisch)
⢠Website zum Auersperg-Mausoleum Wolfern-Losensteinleithen
Einzelnachweise
cite-note-11. â Collegium res nobilis Austriae (Memento vom 14. April 2011 im Internet Archive): âDie Trennung des Adels in Uradel (vor 1350) und Briefadel ist als preuĂische Kanzleierfindung des 19. Jahrhunderts in Ăsterreich niemals anerkannt worden. Hingegen wurden amtlich zum hohen Adel die Freiherren, Grafen und FĂźrsten, zum niederen Adel die Ăźbrigen Adelsgrade gerechnet (1873).â
cite-note-22. â Falk von Gagern: Mokric. Die Heimat von Friedrich von Gagern. Verlag Paul Parey, Hamburg und Berlin (1962).
cite-note-33. â Hans Pirchegger: Untersteiermark in der Geschichte ihrer Herrschaften und GĂźlten, Städte und Märkte. MĂźnchen 1962, S. 255.
cite-note-44. â "Li sovrani del mondo", Venedig 1720. "I principi di aversberg hanno comprato il contado di Tengen dalla Casa d'Austria, e lo hanno fatto ereggere a principato dipendente dall'impero. I principi di Aversberg sono del Circolo d'Austria."(it.) "Die FĂźrsten von Aversberg kauften dem Haus Ăsterreich die Grafschaft Tengen ab und lieĂen sie als vom Reich abhängiges FĂźrstentum errichten. Die FĂźrsten von Aversberg gehĂśren zum Ăsterreichischen Reichskreis."
cite-note-55. â Johann Ludwig KlĂźber: Genealogisches Staats-Handbuch â Varrentrapp, Band 65, 1827 Frankfurt, Wenner, 1827 (Google Books)
cite-note-66. â Franz Hadriga: Die Trautson. Paladine Habsburgs, Styria, Graz u. a. 1996, ISBN 3-222-12337-3.
cite-note-77. â FĂźrst Karl Joseph Franz von Auersperg.
cite-note-88. â Foto seiner Grabstätte in der Pfarrkirche Maria Laah
cite-note-99. â Seth B. Leonard: Eurohistory: Eventual Head of the Princely House of Auersperg Has Married. In: Eurohistory. 10. November 2019, abgerufen am 22. Januar 2021.
cite-note-1010. â Foto seiner Grabstätte im Friedhof der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt
cite-note-1111. â Foto seiner Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1212. â Foto ihrer Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1313. â Foto ihrer Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1414. â Foto seiner Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1515. â Foto ihrer Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1616. â Foto seiner Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1717. â Foto ihrer Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1818. â Foto seiner Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-1919. â Foto ihrer Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-2020. â Foto ihrer Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-2121. â Foto seiner Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel
cite-note-2222. â Foto ihrer Grabstätte im Familienfriedhof Maria BĂźhel